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Schlafmangel: So gefährlich ist er für deine Gesundheit

Schlafmangel: So gefährlich ist er für deine Gesundheit

Schlafmangel kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen: Sehr häufige Schlafunterbrechungen können sich ebenso zu einem Schlafmangel aufaddieren, wie lange Einschlafphasen die Zeit eines qualitativ hochwertigen Schlafs auf natürliche Weise verkürzen. In allen Fällen ist Schlafmangel aber eine ernsthafte Belastung für die Gesundheit – vor allem, wenn er über längere Zeit anhält.

Ab wann spricht man von Schlafmangel?

In der Nacht finden die wichtigsten Regenerationsprozesse im menschlichen Körper und Organismus statt. Die Organe benötigen ebenso einen gesunden Schlaf wie die Muskulatur, außerdem ist der Schlaf der Zeitpunkt, wo das menschliche Gehirn eine essenzielle Entlastung erfährt. Wer in einer Nacht auf weniger als sechs Stunden qualitativ hochwertigen Schlaf kommt, könnte im medizinischen Sinne bereits unter einem Schlafmangel leiden. Bei vorliegenden Erkrankungen wie Insomnie ist der Mangel hingegen offensichtlich.

Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein: Stress, eine laute Umgebung, eine Hitzewelle im Sommer, existente Erkrankungen oder ungesunde Routinen sind nur einige der häufigsten Verursacher. Ist die Ursache einem selbst unbekannt, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, wie auch Deutschlands größter Versicherer empfiehlt. Gesunder Schlaf sollte nämlich keine sporadische Option, sondern eine dauerhafte Konstante sein.

Ein direkter physiologischer Zusammenhang besteht zudem zwischen einer schlechten Atmung und Schlafproblemen, genauso wie schlechter Schlaf im Umkehrschluss existente Atemprobleme weiter verschärfen kann. Eine gezielte Atemtherapie kann die Schlafqualität fördern, zugleich hilft fundiertes Atemtraining auch im Alltag die Lebensqualität in einem realistischen Umfang zu steigern.

So manifestiert sich Schlafmangel kurzfristig

Zu wenig oder qualitativ schlechten Schlaf wirst du schon am nächsten Tag bemerken. Wer sich nach dem Aufstehen völlig gerädert, immer noch müde oder neben der Spur fühlt, der hat in der Nacht aller Wahrscheinlichkeit nach schlecht geschlafen. Am darauffolgenden Tag macht sich der Schlafmangel dann beispielsweise in Form von Gedächtnisproblemen und Konzentrationsschwierigkeiten bemerkbar, bei manchen Menschen kann er zudem zu einer erhöhten Reizbarkeit oder starken Stimmungsschwankungen führen. Das Immunsystem wird parallel dazu kontinuierlich geschwächt, sogar die menschliche Reaktionsfähigkeit reduziert sich – und damit erhöht sich wiederum das Risiko für Unachtsamkeiten und Unfälle.

Die langfristigen Folgen von Schlafmangel sind durchaus vielfältig

Während das Immunsystem durch Schlafmangel schon nach gerade einmal zwei Nächten belastet wird, könnten sich langfristig auch noch Herz-Kreislauf-Erkrankungen manifestieren. Das Risiko für Folgeerscheinungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkte nimmt dadurch ebenso zu. Stoffwechselstörungen lassen sich in wissenschaftlichen Studien mit Hinblick auf Schlafmangel oft beobachten, selbiges gilt für hormonelle Dysbalancen und gesteigerte Entzündungsreaktionen im Organismus. Zudem leidet unter einem kontinuierlichen Schlafmangel wenig überraschend die eigene mentale Gesundheit. Wer sich regelmäßig ausgelaugt und nach der Nacht nicht erholt fühlt, der wird auch ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen wie Burn-out oder Depressionen tragen.

Wenn die eigene Arbeit zu Schlafmangel führt

Menschen in Schichtarbeit sind besonders häufig von Schlafproblemen betroffen. Personen, die sehr oft beruflich verreisen müssen, trifft Schlafmangel ebenso vermehrt. Die Lufthansa gibt einige Tipps, wie Gelegenheits- und Vielflieger den Jetlag effektiv reduzieren können. Die innere Uhr wieder „einzufangen“, kann insbesondere akute und kurzfristig auftretende Schlafprobleme lindern. Halten diese länger an, führt aber kein Weg an einem Arztbesuch vorbei.